Daten und Datenschutz

Gehostet in der EU, ein Auftragsverarbeiter statt fünf, keine Werbe-IDs.

Wo die Daten liegen

Server und Datenbank laufen in einem Rechenzentrum in Deutschland. Es gibt eine Instanz und eine Datenbank; nichts wird in andere Regionen repliziert.

Was das SDK erfasst

Beim ersten Start erzeugt das SDK eine zufällige Install-ID. Sie ist nicht aus der Hardware abgeleitet und liegt nur im Speicher der App. Dazu meldet das SDK:

  • Plattform und Betriebssystemversion
  • Sprache des Geräts
  • Version der App
  • den Play Install Referrer, einmalig, auf Android
  • das Push-Token, wenn der Nutzer Benachrichtigungen erlaubt
  • die Events, die die App meldet, mit den übergebenen Properties
  • von selbst: session_start bei jedem App-Start mit einer zufälligen Session-ID, app_update beim Versionswechsel, das Öffnen eines Pushs, link_open mit dem Slug, wenn ein Link die App öffnet, in_app_view, in_app_tap und in_app_dismiss mit der ID einer In-App-Nachricht, wenn deine App LotseInAppMessages einsetzt, und, wenn deine App LotseScreenObserver einhängt, screen_view mit dem Namen des Screens
  • bei Feedback: Text, Kategorie, App-Version, letzter Screen, die Metadaten deiner App und, nur auf Aktion des Nutzers, einen Screenshot
  • wenn deine App Lotse.identify() aufruft: die Nutzer-ID, die deine App übergibt, und die Attribute dazu, gespeichert wie übergeben

Was ein Klick auf einen Link speichert

Zeitpunkt, User-Agent, Plattform, einen gesalzenen Hash der IP-Adresse und einen Fingerprint aus Plattform, Sprache und gekürztem IP-Präfix. Die vollständige IP-Adresse wird nicht gespeichert.

Was Lotse nicht erfasst

Keine Werbe-IDs (IDFA, GAID), keinen Standort, keine Kontakte, keinen Gerätenamen, keine Liste installierter Apps. Lotse verkauft keine Daten und gibt sie nicht an Werbenetzwerke weiter.

Wer sonst beteiligt ist

Drei Dienste, die man ohnehin bräuchte:

  • Push auf Android wird über Firebase Cloud Messaging von Google zugestellt. Google erhält das Token und den Inhalt der Nachricht. Einen anderen Weg zu einem Android-Gerät gibt es nicht.
  • Push auf iPhones wird über den Apple Push Notification Service zugestellt, wenn der App-Betreiber einen APNs-Schlüssel hinterlegt hat, sonst über Firebase Cloud Messaging, das ihn an Apple weitergibt. Apple erhält das Token und den Inhalt der Nachricht. Einen anderen Weg zu einem iPhone gibt es nicht.
  • E-Mails für Registrierung, Passwort-Reset und Projekteinladungen von Console-Nutzern gehen über einen Mail-Anbieter in der EU.

Wie es geschützt ist

Jedes Projekt ist ein Mandant. Jede Anfrage wird ihrem Projekt zugeordnet und jede Abfrage danach gefiltert. Push-Credentials liegen verschlüsselt und werden nie zurückgegeben, auch nicht an die Console. Server-Keys werden gehasht gespeichert und einmal angezeigt. In der Console hat nur der Besitzer eines Projekts Zugriff darauf und die Mitglieder, die er eingeladen hat.

Löschung

Der Besitzer löscht ein Projekt in der Console, mit allem, was darin liegt. Während der Beta werden einzelne Geräte und Nutzer auf Anfrage gelöscht. Ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung ist auf Anfrage erhältlich.

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